19.7.2008:
1. Teil: Anruf bei telering, ob ich "Information zur Rufnummernmitnahme" in einem telering-Geschäft gleich bekomme. Antwort: ja.
2. Teil: Also fahre ich viele km um dorthin zu kommen. Dort wird mir mitgeteilt, daß ich diesen Zettel nicht gleich bekommen kann.
3. Teil: Ich rufe wieder bei der telering business-Hotline an, dort teilt mir eine andere Mitarbeiterin mit, daß sie mir binnen 24 Stunden die Information zur Rufnummernmitnahme per e-mail schickt.
4. Teil: kein e-mail von telering binnen 48 Stunden.
5. Teil: Ich rufe am 21.7.2008 wieder bei der telering business-Hotline. Ich erhalte die Information, daß sie derzeit nicht ins System hineinkomme, ich solle später wieder anrufen.
6. Teil: Ich rufe nochmals an und erzähle ihr worum es geht, die Dame sagt, sie verbinde mich mit jemand anderem - ich warte - die Leitung ist tot. (Im deutschen Informations-Fernsehen hörte ich, daß man so mit "lästigen" Kunden umgeht.)
7. Teil: Ich rufe nochmals an. Warteschleife. nach 2 Minuten: tote Leitung.
8. Teil: Ich rufe nochmals an und verlange jemanden von der Geschäftsführung. Mir wird erklärt, daß dies unmöglich sei, sie könne mich höchstens mit einem Vorgesetzten von ihr verbinden, womit ich mich zwangsläufig zufrieden gebe. Sie schaut anscheinend in ihren Computer, "aha es geht um eine Portierung", und plötzlich "kann" sie mich nicht mehr mit ihrem Vorgesetzten verbinden. Sie erklärt mir, daß die Ausstellung der Information zur Rufnummernmitnahme 2-3 Tage dauert. - Also: Ich erhalte von jedem Mitarbeiter eine andere Auskunft. Ich erkläre der Dame, ich erwarte mir binnen 5 Minuten einen Anruf Ihres Vorgesetzten, da ich sonst aus allen meinen Verträgen von telering weggehen werde. - Ich erhalte keinen Rückruf.
9. Teil: Ich warte weiterhin auf die per e-mail angekündigte Information zur Rufnummernmitnahme, ohne die man nicht zu einem anderen Betreiber wechseln kann, wenn man seine bisherige Telefonnummer behalten will.
10. Teil: 22. Juli. Mit 9 Teilen zuviel an Arbeit erhalte ich die gewünschte Information.
Ich frage mich: Haben so viele Firmen noch nicht verstanden, wie geschäftsschädigend sie für ihre eigene Firma umgehen?
Weiters werden während der Verragszeit die Kündigungszeiten geändert. Ich bin gegen Verträge, wo wir Menschen nicht frei aussteigen können. Motto: Ich bleibe bei Firma X als Kunde, wenn ich zufrieden bin. Da benötige ich nicht, daß diese mir vorschreibt, ich darf sie zwar verlassen, aber erst nach 2 Monaten und dies auch erst zum Ende eines Monates, also vielleicht erst nach 2 Monaten und 30 Tagen. Da lobe ich "Der Standard" und "bob", wo jederzeit Ausstieg aus dem Vertrag möglich ist.
Da nützt es letztlich nichts mehr, wenn man bei telering - nach großen Mühen von einer Dame angerufen wird, die den Ärger und meine inhaltliche Argumentation versteht und gutheißt und einem als Entschädigung einen Bonus gibt.