Klar scheint, daß die meisten Übergriffe in Form sexueller Mißhandlung durch Männer geschehen. Es ist hier nicht der Platz auf die gesellschaftlichen u.a. Faktoren und Meinungen einzugehen, weshalb Männer gewalttätiger sind.
Täter sind nicht (automatisch) homosexuell! Täter sind nicht als solche zu erkennen! Täter müssen nicht grausame, sonst-gewalttätige Menschen sein, bei denen es "eh klar" ist, daß sie Gewalttäter sind.
Täter haben eine Störung in der Persönlichkeitsentwicklung, denn sonst würden sie nicht mittels Gewalt etwas erzwingen, was "normale" Menschen durch Beziehung von einem anderen Menschen geschenkt bekommen. Täter nehmen sich das, was sie möchten, ohne die andere Person zu fragen: Gehen wir ein Stück des Weges gemeinsam?
Außerdem gibt es von Erwachsenen an Kinder nicht die verantwortete Frage nach gemeinsamer Sexualität. Denn auf der einen Seite ist ein selbst- und fremdverantwortlicher Erwachsener, auf der anderen Seite steht ein Kind, das davon abhängt, daß der Erwachsene diese Verantwortung auch wahrnimmt.
Aus physiologischen Gründen müssen die Täterinnen die Form der sexuellen Mißhandlung anders erzwingen.
Ein Mann muß in der Sexualität nicht "verführen", er kann "dank seiner Natur" den Koitus einfach erzwingen.
Hier unterscheide ich grob zwischen Täterinnen, die irgendeine Form der Sexualität (es muß nicht -aber kann- der Koitus sein) erzwingen, in dem sie das Kind penis-sexuell verführen und Täterinnen, die nicht den Beischlaf o.ä. anstreben, sondern die das Kind auf irgendeine Weise stimulieren bzw. stimulieren lassen ohne daß es zu einem "Geschlechtsverkehr" kommt. Dies kann auch auf sehr subtile Weise passieren, indem z.B. eine Frau ein Kind in einer sexuellen Weise anspricht (verbal/nonverbal). Dies ist ebenso ein Mißbrauch, da auch diese Art der "subtilen Sexualität" das Kind überfordert. So nimmt auch die Frau die Verantwortung nicht wahr.
Die Art, mit der Frauen sexuell mißhandeln, scheint "verführerischer" und "subtiler" und deswegen für die Betroffenen noch schwerer als solches zu definieren sein.