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Praxis für Psychotherapie - B. Sommergruber
1010 Wien  │  Parndorf (Neusiedl am See)

 

Meine Depression...

 "Seit jenem Tag verstand der Jüngling sein Herz. Er bat, daß, wenn er sich von seinen Träumen einmal entfernen sollte, es sich in seiner Brust zusammenziehen solle, um ihn zu warnen. Der Jüngling versprach auch, daß er diese Warnung immer beachten wolle."

Aus: Paul Coelho, Der Alchimist, Seite 139, Diogenes Verlag.


ICH SPÜRE MEIN HERZ, ICH LEIDE....

Mir ist so schwer ums Herz. Also leide ich. Und ich leide zurecht, da

eben mein Herz mich drückt. Auch wenn ich nicht immer weiß, was

mich "sticht" - so ist "es" mir schwer.

Und da ich das "Es" nicht immer definieren kann, spüre ich nur noch

mein Herz.

Es ist ja gut sein Leid - und so sein Herz - zu spüren. So kann ich ganz

sicher sein, daß ich mein Herz "am rechten Flecken trage", aber es

kann doch ganz schön schwer sein.

Und es ist doch wichtig für alle uns "Herzenskinder", daß wir wissen,

wohin unser Herz uns tragen wollte - und sollte.

Ganz besonders wenn wir unter "Depression", "Melancholie" oder

"Schwermut" leiden, gilt es diese Spur -wieder?- zu suchen.

 

ICH SPÜRE DAS HERZ NICHT MEHR...

Wenn dies so ist, so muß ich Sie fragen, ob das

immer schon so war, daß Sie Ihr Herz nicht gespürt haben.

Und: Ist es nur tragisch, daß Sie nichts mehr spüren oder hat dies auch

ein wenig sein "Gutes" und "Richtiges" - trotz aller Schwere? 

Trotzdem?!